Bildungs- und Medienzentrum Stadt Trier
Volkshochschule Trier - weil aus Fragen Zukunft wird Kinder kommen nicht als Antwortmaschinen zur Welt. Zu uns kommen sie mit großen Augen, schmutzigen Händen und diesem hartnäckigen kleinen Wort: Warum?
Genau da fangen wir an.
Die Volkshochschule Trier ist seit vielen Jahren Netzwerkpartner der Stiftung Kinder forschen. Nicht, weil MINT gerade gut klingt, sondern weil wir überzeugt davon sind, dass Kinder Räume brauchen, in denen sie ausprobieren, zweifeln, tüfteln und noch einmal von vorn beginnen dürfen.
Wir wollen Kindern nicht möglichst schnell möglichst viele Antworten geben. Wir wollen, dass sie gute Fragen stellen. Dass sie Zusammenhänge erkennen. Dass sie gemeinsam nach Lösungen suchen und erleben, dass ihre Gedanken zählen. Das hat mit Naturwissenschaften zu tun, mit Technik und Mathematik. Aber eben auch mit Selbstvertrauen, Teilhabe und Demokratie.
Als Netzwerk bringen wir Kitas, Horte, Grundschulen, pädagogische Fachkräfte und Partner aus der Region zusammen. In unseren Fortbildungen geht es nicht darum, Experimente nach Anleitung abzuarbeiten. Es geht darum, eine Haltung zu entwickeln: aufmerksam sein, genau hinsehen, Fragen zulassen und nicht immer schon vorher wissen müssen, was am Ende herauskommt.
Den Grundstein für das Trierer Netzwerk legte Dr. Caroline Thielen-Reffgen. Sie brachte die Idee der Stiftung Kinder forschen früh nach Trier und sorgte dafür, dass daraus mehr wurde als ein einzelnes Fortbildungsangebot. Das Netzwerk wurde Teil der kommunalen Bildungslandschaft - und ist es bis heute.
Mit der Bildungswerkstatt entstand unter Dr. Claudia Meurer ein Ort, an dem diese Idee praktisch wird. Hier wird gebaut, programmiert, experimentiert, verworfen und neu gedacht. Es geht um Wasser, Luft und Energie, um Coding, Robotik, 3D-Druck, Virtual Reality und um die Frage, wie Lernen aussehen muss, wenn Kinder ihre Zukunft mitgestalten sollen.
Die Bildungswerkstatt ist damit auch ein wichtiger Teil der MINT-Strategie der Stadt Trier. Nicht als Schaufensterprojekt, sondern als Arbeitsort. Hier kommen Kinder, Fachkräfte, Schulen und neue Ideen zusammen.
Heute koordiniert Désirée Mieszaniec das Netzwerk der Stiftung Kinder forschen an der Volkshochschule Trier. Gemeinsam mit den Trainerinnen und Trainern entwickelt sie Fortbildungen, begleitet Einrichtungen und knüpft Verbindungen zwischen Menschen, die Kindern etwas zutrauen.
Bei uns steht "Herzlich willkommen" nicht nur über der Tür. Es ist ernst gemeint.
Willkommen sind Kinder mit ihren Fragen. Erwachsene mit ihrer Erfahrung. Menschen mit unterschiedlichen Blickwinkeln. Und Ideen, die am Anfang vielleicht noch ein bisschen verrückt klingen.
Wir sind MINT-begeistert, weil Forschen etwas in Bewegung bringt. Weil Kinder dabei lernen, ihrer Wahrnehmung zu trauen. Weil sie erleben, dass man Probleme gemeinsam lösen kann. Und weil Zukunft nicht dort entsteht, wo schon alles feststeht.
Sondern dort, wo jemand sagt:
Lass uns das herausfinden.
Dieser Netzwerkpartner hat noch keine Fortbildungen eingestellt.